Akademie2.jpg

Fachreferent Familie und Erziehung

Als Fachreferent(in) Familie und Erziehung kennen Sie die Team.F Erziehungsseminare und können zu diesem Fachgebiet Vorträge halten, themenorientierte Gruppen leiten sowie Eltern in grundlegenden Erziehungsfragen beraten. Aufgrund des Ethik Studiums haben Sie ein klares Verständnis vom biblischen Menschenbild und einer von Gott-Vater abgeleiteten Erziehungslehre.

Problemstellung

Zunehmend mehr Mütter und Väter sind in der Erziehung ihrer Kinder unsicher und fühlen sich überfordert, Geborgenheit zu schenken, Werte weiterzugeben und liebevoll Grenzen zu setzen. Die Zahl der Alleinerziehenden wächst. Kinder werden immer früher und länger in die Obhut anderer Erzieher gegeben. Die Folgen bei einer zunehmenden Zahl von Kindern sind Verhaltensstörungen und Konzentrationsschwächen, Einsamkeit und Aggressionen, eine körperliche Fehl- und geistige Unterernährung.

Der Studiengang setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

Grundlagenstudium 'Theologie & Ethik zu Familie und Erziehung' - siehe Grundlagenseminare

  • Mit Hilfe eines Studiums von Literatur und Vortrags-CDs (ca. 10 Fachbücher und CDs) werden Sie mit den drei wichtigen Phasen der Kindheit vertraut gemacht: Die Baby- und Kleinkindjahre, Vorschulalter bis Vorpubertät sowie den Teenagerjahren. Gemäß Ihren Erfahrungen und Interessen können Sie anschließend den Schwerpunkt auf eine dieser Kindheitsphasen setzen.
  • Sie erhalten eine Liste mit dem Studienmaterial. Dazu gibt es Aufgaben in Form von Fragen, die zu beantworten sind, Zusammenfassungen, Exzerpten und Fachaufsätzen.
  • Diese Aufgaben werden eingesandt und vom Tutor bewertet und kommentiert, um das Verständnis des Studienmaterials zu überprüfen.
  • Ihnen wird auch eine Liste weiterführender Literatur zugestellt, mit der Sie sich freiwillig befassen können.
  • Mit angeleiteten Übungen werden Sie das Gelernte in Ihrem Familienleben selbst anwenden und mit dem Tutor auswerten. Damit gewinnen Sie wertvolle Erfahrungen, die Sie als persönliche Beispiele in Ihren Seminaren verwerten können.

Teilnahme an der Tagesseminarreihe "Kinder stark machen" (während der Zeit des Fernstudiums)

  • Wir werden Ihnen die vielfältigen Team.F Seminartypen und -inhalte vorstellen und wertvolles Hintergrundwissen dazu vermitteln.
  • Sie bekommen eine Anleitung zur Erarbeitung eines Vortrags. Dazu gehören: Ziele formulieren, die Stoffsammlung und Gliederung eines Vortrages aufstellen, arbeiten mit Kleingruppen und Erfahrungsberichte geben.
  • Mit Kurzreferaten werden Fachkenntnis und Rhetorikfähigkeit geübt.

  • Ein Intensivtraining mit Tipps und Übungen für teilnehmer-orientiertes Referieren.
  • Vortragen - wie geht es besser? Publikumsangst verlieren!
  • Sich selbst gut präsentieren und Medien klug einsetzen.
  • Kurzvorträge halten und auswerten.
  • Eine wertvolle Erfahrung werden für Sie Praktika in einer Familienwoche, in der Seminarreihe 'Kinder stark machen' und bei anderen Erziehungsseminaren sein.
  • Sie werden in diesen Praktika Seminarverläufe observieren und selbst mit einem Kurzreferat einbezogen werden.
  • Auf die Praktika bereiten Sie sich in Abstimmung mit Ihrem Tutor und dem Seminarleiter individuell vor.
  • Der Tutor erhält von Ihnen schriftliche Praktikumsberichte.
  • An einem Schulungstag werden Sie in den Ablauf sowie die Inhalte dieser Seminareinheiten eingeführt.
  • Wir diskutieren mögliche Herausforderungen und Konfliktpunkte und Sie üben, Fragen von Teilnehmern zu beantworten.
  • Mit dem Besuch dieses Schulungstages und dem Erwerb der Lizenz erhalten Sie die ausführlichen Referentenunterlagen zur Durchführung der zwei Tagesseminare 'Kinder stark machen' sowie des 'Eltern-Abend-Kurses'.

TEAM.F ermutigt Mütter und Väter, insbesondere die Alleinerziehenden, ihre Erziehungskraft und -weisheit aus der persönlichen Beziehung zu Gott-Vater zu schöpfen. ER ist der beste Mentor für gute Elternschaft! Wenn Eltern als Kinder Gottes von seiner Liebe ergriffen sind, sich von Gott leiten und korrigieren lassen, werden sie die drei Grundsäulen der Erziehung - Liebe, Unterweisung und Konsequenz - aufgrund eigener Erfahrung wesentlich besser umsetzen können.

Mütter und Väter tragen gleichermaßen Verantwortung für Pflege, Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder. 5. Mo 6, 6-9; Spr 1, 8; Eph 6, 1-4

Zwischen der Autorität des Vaters und der Mutter wird kein Unterschied gemacht. 3. Mo 19, 3; 2. Kor 12,14

Kinder sind eine Gabe - ein Geschenk - Gottes an ihre Eltern. Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Erziehung ihrer Kinder, Gemeinde und Gesellschaft haben unterstützende Funktion. Ps 127,3

Das Vorbild für gute Elternschaft finden wir in Gott-Vater selbst: Von ihm kommt alle Elternschaft, ihn sollen wir nachahmen. Eph 3,14-15 ; Eph 5,1

So wie der himmlische Vater uns als seinen "Kindern" begegnet, können Eltern lernen, mit ihren Kindern umzugehen. Die Grundzüge des Umgangs Gottes mit uns zentrieren sich um bedingungslose Liebe, umsichtige Leitung und Unterweisung aber auch konsequentes Eingreifen bei Ungehorsam. 1. Jo 4, 8; Ps 32, 8-9

Gottes Fürsorge gilt insbesondere den Alleinerziehenden und den Kindern, die von Vater oder Mutter verlassen sind. 5. Mo 10, 18; Ps 27, 10; Jak 1, 27

Die Gemeinde hat die Aufgabe, sie zu integrieren und zu unterstützen.

Zeige 0 von 0